Reifen ABC

Begriffserklärung

*

A

ABE

Abrieb

Abrollumfang

ABS Antiblockiersystem

Adaption – Felgen

All Season

All Weather

Alterung

Anforderungen an den Reifen

AO

AOE

Aquaplaning

Artikelsuche über EAN

ASR Antriebsschlupf-Regelung

Aufstandsfläche

Auslauf Reifen

Auswuchten

Bar

Beschädigungen durch Fremdkörper

Beschädigungen durch Hochdruckreiniger

Beschädigungen durch Öl und Kraftstoff

BESPICKT (Reifen mit Spikes)

Bib Mousse

Bordsteinparken

Breitreifen

BSS

BSW

C-Decke (Leicht Lkw)

C-Reifen

CD

ContiSeal Reifen

Cord

CP

DA-Decken (Blem)

Demo/Demontage

Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted)

Diagonalreifen

DOT

Dreiteilige Felge

DSST

DT1

Dunlop E Ausführung

E – Kennzeichen bei Reifen

E – Zusatzbezeichnung bei Reifen von Continental

E.T.R.T.O.

EA-Nummer

ECE-Kennzeichnung

ECOPIA (Energiesparreifen)

EH2 bei Alufelgen

Einpresstiefe (ET) bei Alufelgen

Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP

EMT

ENVIRON

EXTRA LOAD

F

Fahrphysik

Felgenbezeichnungen

Felgenbreite

Felgendurchmesser

Felgengutachten

Felgenhorn

Felgenkontur

Felgenmasse

Felgenschloss

Felgenschultern

Flankenhöhe

Formular zur Reifenfreigabe

FP

FP bei Alufelgen

FR

Freigängigkeit bei Räder und Reifen

FSL

Fülldruck bei Breitreifen

G

G1

Ganzjahresreifen

Geländereifen / Off-Road-Reifen

Geschwindigkeits-Index

Geschwindigkeitssymbol

Green X

Gürtelablösung

H2=Doppelhump bei Alufelgen

Herstellungsländer

Höhenschlag

HP bei Alufelgen

J

JP

K1, K2

Karkasse

Kautschuksorten

KB-Preis

Lamellen

Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern

Lastindex (LI)

Lauffläche

Laufflächenmischung

Laufleistung

Laufrichtung

Leichtlaufreifen

Lochkreis (LK) bei Alufelgen

Lochkreisdurchmesser

Lochzahl (LZ) bei Alufelgen

LOW PAH

LRO

LT

Lufdruck in "BAR" gemessen.

Luftdruck

M+S

M+S Schneeflockensymbol

M3

Marken

Maulweite

Mehrteilige Felgen

MFS

Mindestprofiltiefe

Mischbereifung

ML

MO

MOE

Montage

Montage/-Demontageanleitung von Runflat Reifen

Motorrad-Reifen-Zusatzkennungen

N0, N01, N02 etc.

Nachschneiden

Next Tread

NHS

Niederquerschnittreifen

No LBL

Notrad

Nutzfahrzeugreifen

OE Reifen (Original Equipment)

Off-Road-Reifen

Ohne E Kennung

OWL

Pannenmobilität

Ply-Rating (PR)

Profil

Prüfgutachten

Prüfzeichen „E“

Querschnittsverhältnis

Radbefestigung

Radialreifen

Radlast

Radnabenbohrung bei Alufelgen

Radschüssel

RBL / RB / BL

Recamic Karkassenbezeichnung

Regroovable

Reifen-Luftdruck-Tabelle für PKW

Reifenalter

Reifendruck

Reifenfreigabe

Reifengröße

Reifenkennzeichnung: „S“

Reifenlabel

Reifenpannen

Reifenschäden

Reifentyp

Reinforced / RF / XL

Remix

Retread / Runderneuerung

RFT

RO1

ROF

Rollwiderstand

RPB (Rim Protection Bar) Felgenschutzsystem

RSA

Runflat

RWL / RW

RWLS

RWN (Reifen-Werk-Nord)

S1

Sägezahnbildung

SÄMM + HEISS Karkassenbezeichnung (FV-KK, 1B-KK, NV-KK).

Schlupf

Schneeflockensymbol

Schneeketten

Schnelllauffestigkeit

Seitenschlag

Seitenwand-Kennzeichnung

Set

Silica

SIT

Slicks

Sommerreifen

Spikes

Spur

SSR

Standard

Stern Markierung

Studdable

STUDDED (Reifen mit Spikes)

Sturz

SUV

SW

Symbol

TD

Teilegutachten

Tiefbettfelge

TL

Tragfähigkeits- / Lastindex

Tread-Wear-Indikator TWI

TRUST bzw. TRUST-PLUS

TT

Überalterung

Übersteuern

ULW

Umrechnungstabelle Zoll – mm

Umrüsttabelle Landwirtschaftsreifen

Untersteuern

Unwucht

Ventil

Ventilabriss

Verschleiß

Verzahnungseffekt

Vmax

Walkarbeit

Wie alt darf ein Reifen sein?

Winterreifen

WLT

WSS

WW

XL

Zoll

ZP

Zusatzmarkierung M/C

 
*
Mit * gekennzeichnete Reifen sind für BMW entwickelt worden (BMW Originalersatzteil).
Dieser Reifen kann auch auf allen anderen Fahrzeugen gefahren werden.
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A

Mit A gekennzeichnete Reifen sind für Audi entwickelt worden.
Dieser Reifen kann auch auf allen anderen Fahrzeugen gefahren werden.

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ABE
ABE ist die Abkürzung für Allgemeine Betreibserlaubniss, und notwendig für Fahrzeugteile im Bereich der StVZO. Anbauteile die eine ABE besitzen sind grundsätzlich eintragungsfrei, wenn die Anbauteile den Auflagen des ABE`s entsprechen."
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Abrieb
Beim Fahren, Bremsen und Anfahren mit dem Auto wird die Oberfläche der Reifen abgerieben.
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Abrollumfang

Die von einem beliebigen Punkt der Lauffläche zurückgelegte Strecke bei einer Radumdrehung. Der Abrollumfang ist abhängig vom Reifendurchmesser, er hat Einfluss auf die Getriebeübersetzung sowie den Tachoantrieb.

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ABS Antiblockiersystem

ABS ist ein Bremssystem, das die Räder bei vollem Bremsdruck immer im günstigen Schlupfbereich der maximalen Haftreibung gehalten werden. Viele Tausend Steuerimpulse regeln den Bremsdruck und sorgen dafür, dass die Räder nicht blockieren.

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Adaption – Felgen
"Adapterräder sind Felgen die in einem bestimmt Lochkreis gefertigt oder gebohrt werden. Grundsatz hierfür sind sie verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Felgen aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Jeder der Adaptions- Felgen wird Mittels eines Adapters auf den jeweiligen Lochkreis des einzelnen Fahrzeuges angepasst. Vorteil dieses Systems ist; auch Fahrzeuge die nicht gänig sind, und keine hohe Fertigung ausweisen, können durch dieses System mit Alufelgen bestückt werden, wenn ein Adapter hierfür erhältlich ist.
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All Season

s. Ganzjahresreifen

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All Weather
s. Ganzjahresreifen
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Alterung

Verschiedene Faktoren können den Reifenalterungsprozess beeinflussen: Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Wärme und Kälte etc. Um einen Leistungsabfall zu verhindern, werden der Gummimischung Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Nach maximal zehn Jahren sollten Sie aber Ihre alten Reifen durch neue ersetzen.

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Anforderungen an den Reifen

Jeder Reifen hat die Tragfähigkeit des Fahrzeuggewichtes sicherzustellen sowie möglichst hohe Antriebskräfte, Bremskräfte und Seitenkräfte zu übertragen – auf trockener Fahrbahn, Nässe, auf Schnee und Eis.

Weitere Anforderungen:

  • Hochgeschwindigkeitsfestigkeit
  • Robustheit
  • Abriebfestigkeit
  • niedriger Rollwiderstand
  • geringe Geräuschentwicklung
  • Federungseigenschaften
  • stabiles Fahrverhalten
  • Alterungsbeständigkeit
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AO

Mit AO gekennzeichnete Reifen sind für AUDI entwickelt worden.

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AOE

Reifen mit Notlauf-Eigenschaften für Audi-Modelle.
siehe unter Runflat

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Aquaplaning

Aufschwimmeffekt, wenn die Menge des auf der Straße stehenden Wassers nicht mehr von den Längsrillen des Reifens aufgenommen werden kann.

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Artikelsuche über EAN
EAN, steht heute für Internationale Article Number (früher: European Article Number).

Es besteht die Möglichkeit den Artikel auch über die EAN zu suchen.

Hierzu muss in der Profisuche das Wort "EAN" vorangestellt werden z.B.: EAN3528704214808.

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ASR Antriebsschlupf-Regelung

Die Antriebsschlupf-Regelung (ASR) verhindert, dass die Räder auf glatten oder unebenen Untergründen durchdrehen.

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Aufstandsfläche

Der Bereich, mit dem der Reifen den Untergrund berührt.

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Auslauf Reifen
Auslauf Reifen, d. h. dieser Reifen wird von der Industrie in Zukunft (oder bereits) nicht mehr produziert. Diese Artikel könnten also auch eine ältere DOT (Herstellungsdatum) haben.
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Auswuchten
Es gibt zwei Arten des Auswuchtens: Stationäres Wuchten: Beim stationären Wuchten werden die Räder auf eine Auswuchtmaschine gespannt und in Rotation gebracht. Auf diese Art können ungleiche Masseverteilungen von Reifen und Felge festgestellt werden. Hat die Rad – Reifenkomkbination lediglich eine schwere Seite, spricht man von einer statischen Unwucht. Bei zwei schweren, an der Innen- und Außenseite des Rades befindlichen Seiten, liegt eine dynamische Unwucht vor. Diese Unwuchten werden individuell durch Metallgewichte ausgeglichen, die auf der Innenseite der Alufelge befestigt ( geklebt) werden. Elektronisches Wuchten: Auch wenn schon stationär ausgewuchtet wurde, kann ein laufruhiges Rad nach der Montage auf das Fahrzeug erneut eine Unwucht aufweisen. Beim elektronischen Feinwuchten wird die Rad – Reifenkombination und die Radaufnahme des Fahrzeugs als Einheit betrachtet. Fertigungstoleranzen und Restunwuchten in; Radnabe,Bremsscheibe werden dabei in den Auswuchtvorgang mit eingebunden.
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Bar

Bar ist eine Maßeinheit für den Luftdruck.

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Beschädigungen durch Fremdkörper

Beim Überfahren von Nägeln, anderen Metallgegenständen oder Glassplittern kann der Reifen beschädigt werden. Das Eindringen eines Fremdkörpers in den Reifen führt zu einem schleichenden Luftverlust. Nicht unterschätzt werden darf eindringende Feuchtigkeit. Diese kann dann bis zum Gürtel vordringen und diesen zum Rosten bringen. Durch Rost kann sich das Gummi vom Gürtel lösen und der Reifen wird zu einer tickenden Zeitbombe.

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Beschädigungen durch Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger können bei falscher Handhabung einen Reifen irreparabel beschädigen.

Daher sollte man den Reinigungsstrahl nicht direkt im stumpfen Winkel und vor allem nicht zu nahe (Mindestabstand 20cm) an den Reifen halten. Nach der Wäsche sollte der Reifen einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden.

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Beschädigungen durch Öl und Kraftstoff

Öl, Kraftstoff, Fette oder Chemikalien können die Eigenschaften von Reifen nachteilig verändern. Sie können brüchig, wasserdurchlässig, oder weich werden.

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BESPICKT (Reifen mit Spikes)
Bei vereisten Oberflächen oder bei Fahrten im Tiefschnee werden oft Spikes-Reifen (vom engl.: ’spike‘ = Nägel oder Spitzen) eingesetzt. Bei dieser Reifenart werden kleine Metall- oder Stahlstifte am Reifen befestigt. Da Spikes-Reifen die Strassenoberflächen stark abnutzen, sind sie in Deutschland, mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge Rettungsdienst), verboten. In den Nachbarländern Österreich und der Schweiz dürfen Spikes-Reifen jedoch zu bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden.
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Bib Mousse
Der Moosgummiring „Bib Mousse“ ersetzt im Einsatz mit einem Michelin-Reifen den Schlauch bei Wüstenrallyes, Motocross und Enduro. Er ist NHS-markiert (not for highway service) und somit nicht straßenzugelassen. Im Neuzustand entspricht der Bib Mousse einem Luftdruck von ca. 0,9 bar. Über die Einsatzdauer verringert sich dieser Druck nach und nach, bis der Bib Mousse ausgetauscht werden muss (spätestens sechs Monate nach der Erstmontage!) Ein Bib Mousse sollte nicht längere Zeit bei Temperaturen über 30°C gelagert werden. Zu Beginn jeder Fahrt müssen die Reifen und der Bib Mousse langsam auf Betriebstemperatur gebracht werden. Wenn Sie einen gebrauchten Bib Mousse montieren, beachten Sie bitte, dass er unbedingt mit dem dafür vorgesehenen Michelin Bib Mousse Montagegel eingerieben werden muss. Bitte beachten Sie vor der Verwendung des Bib Mousse die Hinweise in der Broschüre „Benutzerhinweise und Montage-/ Demontageanleitung“, die jeder Verpackung beigefügt ist!
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Bordsteinparken

Das Überfahren von Bordsteinkanten kann zu Quetschungen der Karkassfäden und damit zu einem Reifendefekt führen.

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Breitreifen

Es gibt keine einheitliche Definition für Breitreifen, meistens sind damit Reifen mit einer Flankenhöhe von 55 und kleiner gemeint (z. B. 205/55 R 16).  Vorteile:

  • deutliche Zunahme an Fahrstabilität aufgrund größerer Aufstandsfläche
  • bessere Handlingeigenschaften
  • Einbau größerer und wirksamerer Bremsanlagen möglich
  • bessere Hochgeschwindigkeitstauglichkeit
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BSS
Black Sidewall Size (Schwarze Seitenwand)
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BSW
Black Sidewall (Schwarze Seitenwand)
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C-Decke (Leicht Lkw)

Reifen für Transporter, LLKW und Van´s mit speziell verstärkter Karkasse.
In unserem System unterscheiden wir C-Decken nicht nach Winter- oder Sommereinsatz im Matchcode.
Deshalb suche immer nur mit: z.B. L19514C

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C-Reifen

C steht für Commercial und bezeichnet Reifen mit höherer Tragfähigkeit und verstärktem Unterbau.

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CD

Diese Reifen werden in China produziert.

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ContiSeal Reifen

Ein ContiSeal Reifen unterscheidet sich von einem Nicht-ContiSeal Reifen dadurch, dass er eine selbsthaftende viskose Schicht aufweist, die sich zwischen den Schultern auf der Reifeninnenschicht befindet. Diese Schicht ist ein integraler Bestandteil des ContiSeal Reifens.

Sie ist nicht dazu bestimmt, als permanente Reifenreparatur nach einem Durchstich zu dienen (siehe unten).

Wenn ein Fremdkörper mit einem Durchmesser von bis zu 5 mm die Lauffläche eines ContiSeal Reifens penetriert, besteht die Aufgabe der selbsthaftenden viskosen Schicht darin, diesen zu umschließen und einem eventuellen Luftverlust durch quasi sofortiges Abdichten vorzubeugen. Löst sich der Fremdkörper aus dem Reifen, ist die selbsthaftende viskose Schicht konstruktiv darauf ausgelegt, die meisten Stichkanäle, die durch Fremdkörper bis zu einem Durchmesser von 5 mm verursacht werden, abzudichten.

Derweil ContiSeal Reifen die Häufigkeit von platten Reifen deutlich reduzieren, sind sie nicht dafür ausgelegt, den Betrieb mit Minderdruck oder im platten (luftleeren) Zustand zu ermöglichen. Abgesehen davon weisen ContiSeal Reifen in allen anderen Aspekten die gleichen Eigenschaften auf wie Nicht-ContiSeal Reifen.

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Cord
Mit Cord gekennzeichnete Reifen sind für Daimler-Chrysler entwickelt worden.
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CP
CP Kennung diese Reifen kommen aus Japan.
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DA-Decken (Blem)
Sind Reifen welche leichte "Schönheitsfehler" aufweisen. Allerdings kein technisches Bedenken und 100% Garantie vom Hersteller!
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Demo/Demontage
Demontierte Reifen bis max. 50km Laufleistung von Vorführ- oder Neufahrzeugen bzw. von Kompletträdern zur Winter/Sommer Saison.
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Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted)

Der Diagonal-Gürtelreifen stellt die Vorstufe zum Radialreifen dar, da die Karkasse zwar noch diagonal ist, aber ein Gürtel, meist aus Kevlar, vorhanden ist.

Verwendetes Material: meist Nylon- oder Rayonkarkasse mit Kevlargürtel. Der Gürtelreifen ist rein äußerlich an dem B (= bias-belted) in der Reifengrößenbezeichnung zu erkennen (150/70 B17 M/C 69H TL).

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Diagonalreifen

Bezeichnet einen Reifen, bei dem die Cordfäden schräg zur Laufrichtung angeordnet sind.

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DOT

Das namensgebende amerikanische "Department of Transportation" verlangt eine Reihe von Angaben zum Aufbau des Reifens, die in Form von Zahlencodes auf der Seitenwand zu finden sind. Meistens ist damit jedoch das Herstellungsdatum des Reifens gemeint, welches neben dem DOT zu finden ist.

Um das Alter eines Reifens bestimmen zu können, ist das Herstellungsdatum im Reifen in einer Umrandung eingeprägt (siehe Bild).

In den Jahrzehnten änderte sich die Art der Darstellung des Herstellungsdatums.

Reifen, die vor 1980 hergestellt wurden, wurden mit einer römischen Zahl die das Quartal angab und der Jahreszahl gekennzeichnet.

Zwischen 1980 – 1989 wurde auf die Reifen ein dreistelliger Code für die Kennzeichnung angebracht. Die ersten beiden Zahlen bezeichnen die Herstellungskalenderwoche und die dritte Zahl das Jahr.

Von 1990 bis 1999 war die Codierung genau wie in den Jahren 1980 – 1989. Die Unterscheidung wurde durch ein gefülltes Dreieck bei der Datumskennzeichnung ermöglicht.

Seit 2000 ist die Herstellungsdatumskennzeichnung vierstellig. Die beiden ersten Ziffern definieren wieder die Kalenderwoche der Herstellung, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr. Die Kennzeichnung, wie hier im Bild dargestellt, bedeutet: Der Reifen wurde in der 29. Kalenderwoche 2002 hergestellt.  

In Tyre24 werden Reifen ab 3 Jahren als DOT Ware gekennzeichnet.

siehe auch "Wie alt darf ein Reifen sein"

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Dreiteilige Felge
Die Felgenschüssel, der Felgentragstern, sowie das Felgenhorn stellen die Einzelstücke der dreiteiligen Felge dar.
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DSST

Dunlop Self Supporting Technology /Notlauf Eigenschaften

siehe Runflat.

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DT1
DT1 bei Michelin Reifen = Achsweise montieren.
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Dunlop E Ausführung
Dunlop-Profile sind auf spezielle Rollwiderstandsanforderungen von Automobil-Erstausrüstern ausgelegt. EnergiesparReifen.
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E – Kennzeichen bei Reifen

Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.

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E – Zusatzbezeichnung bei Reifen von Continental

Rollwiderstandsoptimierter Reifen gemäß Pflichtenheft der Erstausrüster.

Vergleichbar mit anderen Herstellerbezeichnungen (Cinturato, Ecopia, Green X etc.)

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E.T.R.T.O.

ETRTO steht als Abkürzung für European Tyre and Rim Technical Organisation.

Diese Behörde – mit Sitz in Brüssel – legt für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Standards und Normen der Reifen- und Felgentechnologie fest.

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EA-Nummer
Europäische Artikel-Nummer
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ECE-Kennzeichnung

§ 36 StVZO schreibt unter Punkt 4 (Reifenbezeichnung) folgende Reifenkennzeichnungen vor: Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h müssen mit folgender Kennzeichnung versehen sein: Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie und Herstellungsdatum (bzw. Reifenerneuerungsdatum). Außerdem ist seit dem 01.10.1998 die E-Kennzeichnung vorgeschrieben.

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ECOPIA (Energiesparreifen)
Die bei Bridgestone-Reifen hinterlegte Ecopia Kennung (Ecopia-Technologie) basiert hauptsächlich auf der eigens dafür entwickelten Zusammensetzung des Pneus. Diese ermöglicht eine Reduzierung des Rollwiderstands, des Kraftstoffverbrauchs und somit auch der CO2-Emission.
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EH2 bei Alufelgen
Die Extended Hump Felge (EH2) unterstützt durch ihre spezielle Ausformung der Alufelge den Stabilitätseffekt dieses Rad-Reifen-Systems. Erkennungsmerkmal der EH2-Felgen. H=1-seitiger Hump H2=beidseitiger Hump FH=Flat-Hump FH2=beidseitiger Flat-Hump CH=Combination-Hump SL=Special Ledge EH2=beidseitiger Extended Hump
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Einpresstiefe (ET) bei Alufelgen
der Abstand zwischen der Fläche, an der das Rad angeschraubt wird und der Felgenmitte.
Sie wird in mm angegeben. Ist die ET 0 mm, liegt das Rad in der Symmetrieebene des Reifens auf der Bremstrommel auf. Ist sie größer als 0 mm bedeutet das, dass die Felge und damit die Reifenlauffläche mehr nach innen baut.
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Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP

Das Elektronische Stabilitätsprogramm soll durch gezielten Einsatz einzelner Radbremsen Ausbrechen des Fahrzeugs verhindern.

Ein ESP funktioniert nur in Verbindung mit ABS. Wenn das Fahrzeug in der Kurve vorne ausbricht (Untersteuern), kann ein gezieltes Abbremsen des hinteren kurveninneren Rades ein Gegensteuern einleiten. Den gleichen Effekt hat das Abbremsen des vorderen kurvenäußeren Rades beim Übersteuern. Zusätzlich wird die Geschwindigkeit herabgesetzt. Wichtig: ESP kann die physikalischen Grenzen nicht überlisten. Wer mit hoher Geschwindigkeit plötzlich in eine zu enge Kurve geht, wird weiterhin hinausfliegen.

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EMT
Goodyear Notlauf-Reifen.siehe Runflat.
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ENVIRON
Reifen mit Kennung für den Skandinavischen Markt. Vergleichbar mit der ECO-/ Umweltschutz- Kennung in Deutschland.
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EXTRA LOAD
Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit (XL, EXTRA LOAD, RF)
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F
Mit F gekennzeichnete Reifen sind für Ford entwickelt worden.
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Fahrphysik

Es wirken verschiedene Kräfte auf das Fahrzeug, die durch den Reifen aufgefangen werden müssen. Dazu zählen:

  • Motorkraft
  • Fliehkraft
  • Bremskraft
  • Reibungskraft
  • Längskräfte (Anfahren, Beschleunigen und Bremsen)
  • Quer- und Seitenkräfte (Fahren in Kurven)
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Felgenbezeichnungen
Die international gebräuchlichen Größenangaben für Felgen – zum Beispiel 7 J x 15 – bezeichnen die Radbreite von Felgenhorn zu Felgenhorn, hier sieben Zoll, sowie den Durchmesser, hier 15 Zoll.
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Felgenbreite
auch Maulweite genannt, wird zwischen den Felgenhörnern (dem Innenabstand) gemessen.
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Felgendurchmesser
Entspricht dem Innenradius des zu verwendenden Reifens und wird in Zoll angegeben
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Felgengutachten
Ein Gutachten über die Dauerfestigkeit von Sonderrädern muss für jede Felge existieren und wird in der Regel nur für Sonderanbauten benötigt.
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Felgenhorn
Der gebogene Auslauf der Felge wird als seitliche Begrenzung der Felge bezeichnet.
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Felgenkontur
Die Felgenkontur kennzeichnet die Felgen-Bauart. z. B. J = unsymmetrische Tiefbettfelge.
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Felgenmasse

8Jx15 H2 ET28, LK 4×100

8 – Felgenmaulweite
J – Felgenhornausführung
x – Tiefbettfelge
15 – Felgendurchmesser
H2 – Humpausführung (verhindert das der Reifen bei Kurvenfahrt ins Tiefbett abrutscht)
ET – Einpresstiefe
28 – ET in mm
LK – Lochkreis
4x – Anzahl der Löcher
100 – Lochabstand zwischen den Radmuttern in mm

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Felgenschloss
Alufelgen werden durch Spezialschlüssel gegen Diebstahl gesichert.
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Felgenschultern
Die Felgenschulter stützt den Reifenfuß und sichert den einwandfreien Sitz der Felge zusammen mit dem Felgenhorn.
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Flankenhöhe

Die Flankenhöhe steht im Verhältnis zur Reifenbreite. Das bedeutet, dass bei einer Reifengröße von 155/70 R 13 T der Wert 70 (70 % der Reifenbreite) die Höhe des Reifens angibt. Man redet von einem Reifen der Serie 70. Es gibt zurzeit Serien von 80 bis 25. Ab einem Wert kleiner als 55 spricht man von Breitreifen.

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Formular zur Reifenfreigabe
Benötigen Sie eine spezielle Reifenfreigabe für Ihr Fahrzeug? Auch dann helfen wir Ihnen weiter.

Reifenhersteller PKW:
Barum
Dunlop
Falken
Hankook
Kumho
Marangoni
Michelin
Toyo
Goodyear: Standardformular an E-mail: contact@tireinfocenter.de
Yokohama: Standardformular an E-mail: info@yokohama.de

Reifenhersteller Moto:
Conti Motorrad

Metzeler Motorrad
Pirelli Motorrad

Standard-Formular für andere Hersteller: Standard-Formular (PDF)

Keine Freigabemöglichkeit für Low-Budget-Reifen!!!

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FP
FP = Flat Protected (Schutzleiste am Reifen)
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FP bei Alufelgen

FP = Front Poliert

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FR

Felgen Rippe (Conti) .

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

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Freigängigkeit bei Räder und Reifen
Zur Technischen Abnahme bei einer anerkannten Prüfstelle, muß die Rad- Reifenkombination eine Freigängikeit von mindestens 5 mm in vollbeladenen Zustand gegenüber Spurstangen, Karosserie- und andere Fahrzeugbauteile aufweisen. Nähere Angaben zur benötigten und vorgeschriebenen Freigänigkeit findet sich in dem dazugehörigen Gutachten der Felge.
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FSL

Felgen Schutz Leiste.

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

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Fülldruck bei Breitreifen

Grundsätzlich gilt, dass ein Breitreifen mit dem gleichen Luftvolumen wie das Serienmodell auch den gleichen Luftdruck benötigt. Aus Gründen der Betriebssicherheit verlangen Breitreifen unter Umständen jedoch andere Fülldruckwerte als Serienreifen. Das ist abhängig von der Gewichtsbelastung des Reifens, der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und dem Load-Index LI. Anhaltspunkt für die Fülldruckwerte sind in jedem Fall die Angaben des Reifenherstellers und der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.

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G
Mit G gekennzeichnete Reifen sind für Opel entwickelt worden.
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G1
G1 bei Michelin Reifen = Achsweise montieren.
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Ganzjahresreifen

Eigenständige Reifenkonstruktion mit ausgewogenen Eigenschaften für sommerliche wie auch für winterliche Bedingungen. Ganzjahresreifen sind Sommer- bzw. Winterreifen bei entsprechender Witterung in der Regel unterlegen.

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Geländereifen / Off-Road-Reifen

Reifen mit besonderen Eigenschaften wie beispielsweise der Kerbzähigkeit für den Einsatz abseits befestigter Straßen und im Gelände.

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Geschwindigkeits-Index

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Geschwindigkeitssymbol
Das Geschwindigkeitssymbol gibt die maximale Geschwindigkeit an, bei der ein Reifen unter den vom Hersteller spezifizierten Betriebsbedingungen eine dem Tragfähigkeitsindex entsprechende Last aufnehmen kann (Ausnahmen: nach Angaben des Herstellers)
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Green X
Michelin internes Umweltsiegel. Kennzeichnet Reifen mit geringem Rollwiderstand in Verbindung mit hoher Lebensdauer und Sicherheit.
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Gürtelablösung

Bei einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck entstehen durch die verstärkte Walkarbeit Temperaturen von bis zu 120 °C. Es kommt zu partieller Materialüberhitzung, wodurch sich Teile der Lauffläche ablösen können.

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H2=Doppelhump bei Alufelgen
Ein Hump aus engl. Höcker/Hügel verläuft auf der Felgenschulter und soll verhindern, dass sich ein Reifen bei zu geringem Luftdruck und starker Belastung auf der Felge bewegt.
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Herstellungsländer
Es werden nicht alle Reifen für den Deutschen Markt auch in Deutschland gefertigt. Deshalb sind Reifen mit der Kennzeichnung RSA(Süd Afrika), Japan, Brasilien…. auch für den Deutschen Markt zugelassen.
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Höhenschlag

Abweichung vom Rundlauf des Reifens in horizontaler oder vertikaler Richtung. Nur in extremen Fällen von Höhenschlag – der bei heutigen Produkten so gut wie nicht mehr vorkommt – ist Harmonisieren notwenig. Dabei wird mit einer speziellen Maschine der Höhenschlag durch Abfräsen von Laufflächengummi verringert oder ganz beseitigt.

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HP bei Alufelgen
HP = Horn Poliert
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J
Mit J gekennzeichnete Reifen sind für Jaguar entwickelt worden.
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JP
JP Kennung diese Reifen kommen aus Japan.
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K1, K2
K1 und K2 sind Bezeichnungen für modernisierte Profile (neues Design oder Gummimischung) sollten nicht mit den alten schon bestehenden Profilen montiert werden.
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Karkasse

Dieser wesentliche Bestandteil des tragenden Reifenunterbaus verleiht dem Pneu seine Festigkeit und sorgt für Zusammenhalt. Besteht heute zumeist aus "Rayon" genannten Kunstfasern.

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Kautschuksorten

Es gibt verschiedene Kautschuksorten. Neben Naturkautschuk setzt man heutzutage vermehrt auf Kunst- oder Synthesekautschuk.

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KB-Preis

KB-Preis = Kalkulationsbasispreis (Listenpreis des Herstellers).

KB-Preis minus XX % Einkaufsrabatt = Einkaufspreis.

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Lamellen

Feine Einschnitte im Profilblock, die wie kleine Mikrogreifkanten wirken. Bei Winterreifen erhöhen sie zum Beispiel die Traktion beim Anfahren und Bremsen.

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Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern
Steht bei einem Reifen der Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern bedeutet dies dass der Reifen für eine höhere Geschwindigkeit zugelassen ist gegenüber dem ohne Klammer Beispiel: Normaler Index 93Y zugelassen bis max. 300 km/h. In Klammer (93Y) ist der Reifen über 300 km/h zugelassen.
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Lastindex (LI)

Last Index / Load Index / Traglast

Tabelle anzeigen.

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Lauffläche

Die Lauffläche hat direkten Kontakt mit der Fahrbahn und ist gemeinsam mit den übrigen Reifenkomponenten für die Kraftübertragung zuständig. Sie muss Beschleunigungs- und Bremskräfte in Längsrichtung und Querkräfte beim Lenken und in Kurven realisieren. Die Qualität der Lauffläche wird sehr stark vom Unterbau (Gürtel, Karkasse), der Wulst- und Seitenpartie, ganz entscheidend aber von der Gestaltung des Profils auf dem Laufstreifen bestimmt.

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Laufflächenmischung

Von ihr hängt im Wesentlichen das Leistungsniveau eines Reifens ab. Auch die Laufleistung und das Geräuschverhalten werden von der Laufflächenmischung mitbestimmt.

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Laufleistung

Die Einsatzdauer eines Reifens hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern.

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Laufrichtung

Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil werden in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Laufrichtung montiert. Sie bieten folgende Vorteile: Geringere Geräuschentwicklung, bessere Traktion bei Nässe, höhere Aquaplaningsicherheit. Gerade Hochleistungs-, Breit- und Winterreifen werden immer häufiger als laufrichtungsgebundene Pneus konzipiert.

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Leichtlaufreifen

Reifen, der dank neuer Mischungstechnologien im Rollwiderstand deutlich optimiert wird. Das macht sich z.B. im geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar.

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Lochkreis (LK) bei Alufelgen
Bezeichnet in mm den Durchmesser des Kreises, auf dem die Schraubenlöcher liegen.
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Lochkreisdurchmesser
Der Lochkreis-Durchmesser ist die Abmessung des gedachten Kreises, der von den Löchern für die Radbolzen gebildet wird.
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Lochzahl (LZ) bei Alufelgen
Die Zahl der Löcher, mit denen die Felge festgeschraubt wird, ist mindestens drei, üblicherweise jedoch vier oder fünf und bei Geländewagen oder Lastwagen mehr.
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LOW PAH

PAH Polycyclische aromatische Kohlenwassersoffe.

Die europäische Richtlinie sieht vor, dass bei der Reifenproduktion die sog. Weichmacheröle kein PAH enthalten sollen. Die Richtlinie soll ab 2009 gültig werden.

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LRO
LANDROVER
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LT
Light Truck
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Lufdruck in "BAR" gemessen.
"Der Luftdruck ist der Druck der Atmosphäre auf jeden Ort der Erdoberfläche. Dieser Druck wird im Wesentlichen dadurch verursacht, dass auch die Luft ein Gewicht hat, welches auf die Erdoberfläche einwirkt. Ist der Luftdruck hoch, befindet sich viel Luft über der entsprechenden Stelle; ist er gering, befindet sich weniger Luft in der darüber liegenden Atmosphärensäule. Räumliche Unterschiede des Luftdrucks führen zu einer Kraft, welche die Luft in Bewegung setzt und damit Wind erzeugt. Der mittlere Luftdruck der Erdatmosphäre beträgt auf Meereshöhe 1013,25 hPa und wird oft als Bezugswert für Eigenschaften benutzt, die druckabhängig sind."
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Luftdruck

Der richtige Luftdruck hat für die Laufleistung und Lebensdauer des Reifens sowie für die Fahrsicherheit entscheidende Bedeutung. Ist zu wenig Luft im Reifen, kann es zu Überhitzungen bis hin zum Platzen des Reifen kommen. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand, was zu einer Steigerung des Benzinverbrauchs führt.

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M+S
Winterreifen sind mit dem Symbol „M&S“ bzw. „M+S“ (Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Winterreifen, mit einer niedrigeren Geschwindigkeitsklasse, als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges, dürfen, im Gegensatz zu den Sommerreifen, montiert werden.

Ist dies der Fall, muss im Sichtfeld des Fahrers, ein Aufkleber mit der höchstzulässigen Geschwindigkeit der Winterreifen angebracht werden.

Allwetterreifen haben auch eine M+S Kennung.

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M+S Schneeflockensymbol

Das Schneeflockensymbol ergänzt das M&S-Symbol.

Diese Ergänzung wurde notwendig, weil das M&S-Symbol keiner Prüfung unterliegt und daher in den letzten Jahren auf immer mehr Reifen zu finden ist, die nicht wirklich wintertauglich sind.

Um Abhilfe zu schaffen, hat sich die gesamte Reifenindustrie auf einen neuen industrieeinheitlichen Standard für wintertaugliche Reifen geeinigt und diese mit dem Schneeflockensymbol bezeichnet.

Winterreifen müssen im standardisierten Schnee-Traktions-Test ein Minimum von 110% im Vergleich zum Referenzreifen erfüllen, um sich für das Schneeflockensymbol zu qualifizieren.

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M3
Mit M3 gekennzeichnete Reifen sind für den BMW M3 entwickelt worden.
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Marken
Dieses Produkt wurde von einem namhaften Hersteller produziert, der besonders auf Qualität achtet. Aus Gründen der Einfachheit wird der Markenname nicht genannt, da je Artikel verschiedene Markenprodukte angeboten werden. Der Artikel ist im oberen Preissegment angesiedelt.
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Maulweite
Auch Felgenbreite genannt, wird zwischen den Felgenhörnern (dem Innenabstand) gemessen.
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Mehrteilige Felgen
Zweiteilige Felge, die besteht normalerweise aus dem Felgentragstern mit dem hinteren Schüsselhorn, welches aus einem Stück gegossen wird. Auf dem vorderen, meist hochglanzpoliertem Vorderhorn sitzen die Schraubenköpfe. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen zweiteiliger Felgen- Felgenschüssel und Stern sind miteinander verschweißt; das Felgehorn wird von vorne aufgeschraubt – Felgenstern und Radhülle werden miteinander verschraubt. Dreiteilige Felgen bestehen aus dem Innenring, dem Außenring und dem Stern. Sie haben den Vorteile das die Felgenbreite flexibel eingestellt werden kann. Bei Schäden, wie sie z.B. durch Berührung mit der Borsteinkante auftreten, können einzelne Teile ausgetauscht werden. Das Mittenteil einer dreiteiligen Felge kann auf verschiedene Weise an die Felgenringe geschraubt werden. Man unterscheidet: Sandwich mounted – Mittenteil zwischen Außen- und Innenring Front mounted – wie hier skizziert = Mittenteil vor den Felgenringen Rear mounted – Mittenteil wird von hinten an die Felgenringe montiert.
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MFS

Mit Felgen Schutz.

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

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Mindestprofiltiefe

Für PKW, LKW und Motorräder gelten europaweit 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Dieses Mindestmaß muss über die gesamte Reifenfläche eingehalten werden. Nähert sich ein Reifen dieser gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe, erhöhen sich der Bremsweg bei Nässe und die Aquaplaning-Gefahr. Bei einem Reifen mit Mindestprofiltiefe von 1,6 mm verdoppelt sich bei Aquaplaning der Bremsweg gegenüber dem eines neuwertigen Reifens.
Zum Messen der Profiltiefe siehe Tread-Wear-Indikator.

Achtung:
Aus Sicherheitsgründen sollten Sommerreifen spätestens bei 2 mm, Breitreifen bei 3 mm und Winterreifen bei 4 mm Profiltiefe ausgetauscht werden.

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Mischbereifung

Unterschiedliche Fabrikate, Neu- und Gebrauchtreifen oder Sommer- und Winterreifen kombiniert, können im Extremfall zu einem unkontrollierbaren Farhrverhalten führen.
Verboten ist die Montage unterschiedlicher Reifengrößen auf einer Achse. Ausnahme im Pannenfall, wenn beispielsweise statt des Breitreifens nur ein schmaleres Ersatzrad oder ein Notrad (Herstellerhinweise beachten) zur Verfügung stehen.

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ML

Mit Leiste.

Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )

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MO
Mit MO gekennzeichnete Reifen sind für Mercedes – Benz entwickelt worden.
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MOE

MO Extended, Reifen mit Notlauf-Eigenschaften für Mercedes-Modelle

siehe Runflat

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Montage

Montage von lediglich zwei neuen Reifen: Das Fahrzeug wird über die Hinterachse stabilisiert. Wenn an der Hinterachse die Haftung abreißt, führt dies zu einem gefährlichen Fahrverhalten. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, wenn nur zwei neue Reifen benötigt werden, diese auf die Hinterachse zu montieren.

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Montage/-Demontageanleitung von Runflat Reifen

 Montageanleitung als PDF.

Quelle: Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V.

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Motorrad-Reifen-Zusatzkennungen
Bei verschiedenen Motorradreifen gibt es innerhalb einer Dimension und Profilausführung verschiedene Spezifikationen. Dies wird dokumentiert mit einem Zusatzbuchstaben, z. B. Pilot Road B. Diese Reifen werden für die Erstausrüstung entwickelt. In gemeinsamen Fahrversuchen mit dem Fahrzeughersteller werden modellbezogene Lösungen für die sicherheitsrelevanten Kriterien Shimmy, Kick-Back und Hochgeschwindigkeitsstabilität erarbeitet sowie fahrdynamische Eigenschaften wie z.B. Handling, Lenkverhalten und Kurvenstabilität optimiert. Dazu sind konstruktive Änderungen am Reifen erforderlich, z. B. eine zusätzliche Karkasslage, andere Fadenwinkel des Unterbaus oder eine andere Kontur des Reifens etc. Daher ist bei der Nachrüstung unbedingt auf die Zusatzkennung zu achten.
Generell dürfen auf in Deutschland zugelassenen Motorrädern nur die Reifen gefahren werden, die auf der Reifenfreigabe oder in den KFZ-Papieren für das entsprechende Motorrad aufgeführt sind.
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N0, N01, N02 etc.
Mit N0 gekennzeichnete Reifen sind für Porsche entwickelt worden.
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Nachschneiden

Nur bei Nutzfahrzeugreifen vorgesehen. Bezeichnet das einmalige Vertiefen der Profilrillen bis zum Profilgrund. Dies wird bei der Herstellung des Reifens konstruktiv berücksichtigt.

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Next Tread
Werksrunderneuerte Reifen von Goodyear/Dunlop.
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NHS
NOT FOR HIGHWAY SERVICE – Diese Reifen sind, sofern nicht zusätzlich der Load Index und die Geschwindigkeitskategorie auf dem Reifen eingeprägt sind, für den öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen. Im Einsatz für Gelände- bzw. Wettbewerbsfahrzeuge (Moto-Cross, ATV, Golfkart etc.).
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Niederquerschnittreifen

Der Reifenquerschnitt beschreibt das Verhältnis von Flankenhöhe zu Laufflächenbreite. Der in den 20er Jahren übliche Ballonreifen mit einem Höhe-Breite-Verhältnis von fast 1 : 1 ist längst dem Niederquerschnittsreifen (bis zu 0,25 : 1) gewichen.

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No LBL
ohne farbiger Label an der Seitenwand.
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Notrad

Spezielle Räder, die genutzt werden können, um nach einer Reifenpanne kurze Strecken zurückzulegen. Es gibt zwei Arten von Noträdern: die schmalen Typen, meist kleiner als die Fahrbereifung, und die Falträder, die mit einem Kompressor aufgeblasen werden.
Achtung:
Das Fahren mit dem Notrad ist nur bis zu einer eingeschränkten Geschwindigkeit von meist 80 km/h erlaubt. Dieses Rad sollte nur kurzfristig benutzt werden, um Schäden am Achsdifferenzial der Antriebsachse zu vermeiden. Wenn möglich, sollte das Notrad auf eine nicht angetriebene Achse montiert werden.

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Nutzfahrzeugreifen

Reifen, die speziell für LLKWs, LKWs und Busse entwickelt werden.

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OE Reifen (Original Equipment)

OE-Qualität herrscht vor, wenn die Reifen nach der Vulkanisierung alle herstellerbedingten Zielvorgaben einhalten. Diese Reifen müssen gegebenenfalls nochmal nachgearbeitet werden um die vom Fahrzeughersteller festgelegten Spezifikationen einzuhalten.

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Off-Road-Reifen

Spezialreifen für den Einsatz im Gelände. Im Angebot sind Schlammwühler, Sandspezialisten, Alleskönner für Gelände und Straße,Winterreifen, aber auch Hochleistungsreifen für die Straße mit dem Speed-Index W (bis 270 km/h).

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Ohne E Kennung
Dieser Reifen darf in der Europäischen Union nicht verbaut werden. Nur für Rennzwecke oder Export.
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OWL
Outline White Letters (Weiß umrandete Konturschrift)
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Pannenmobilität

Das Ersatzrad ist bald Geschichte. Nach einer Statistik hat ein Autofahrer alle 150.000 Kilometer eine Reifenpanne. Was liegt da näher als auf das Ersatzrad zu verzichten und gleichzeitig auch noch leichtere Autos zu bauen und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken.
Hier setzen seit vielen Jahren die Reifenhersteller an und entwickeln mit Hochdruck neue Notlaufsysteme. Mit den neuen Pannenmobilitäts-Konzepten ist es möglich, nach einem Druckverlust im Reifen dennoch weiterzufahren und so bis zur nächsten Werkstatt zu gelangen. Mit welcher Geschwindigkeit und welche Entfernung gefahren werden kann ist vom verwendeten System und Hersteller abhängig.

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Ply-Rating (PR)

Ply Rating ist eine veraltete Tragfähigkeitskennung für Reifen, die die Baumwollcord-Lagen im Reifenunterbau angab (8 PR = acht Lagen). Heute hat diese Angabe kaum noch Bedeutung.

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Profil

Die aus Profil-Negativen (Rillen) und Profil-Positiven (Profilblöcken) bestehende Lauffläche dient der Drainage von Wasser oder Schneematsch – auf trockenem Untergrund würde ein profilloser Slick optimale Haftung bieten.

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Prüfgutachten

Zubehörteile fürs Fahrzeug, die nicht durch die Allgemeine Betriebserlaubnis abgedeckt sind, dürfen nicht ohne spezielle Prüfung und Freigabe am Fahrzeug montiert werden (z.B. Räder aus dem Zubehörregal, die nicht denen im Fahrzeugschein vom Fahrzeughersteller notierten Original-Angaben entsprechen. Auch wenn diese dem im Fahrzeugschein gelisteten Dimensionen entsprechen).

Es ist allerdings üblich, dass der Hersteller diese Prüfung beispielhaft für alle Fahrzeuge durchführen lässt, für die er dieses Teil anbieten möchte. Das geprüfte Teil erhält dann ein Prüfgutachten und kann in den Handel gebracht und vom Kunden montiert werden. Allerdings muss die Umrüstung dann noch bei TÜV und Zulassungsstelle in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

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Prüfzeichen „E“
Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.
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Querschnittsverhältnis

Relation zwischen der Höhe der Reifenflanke und der Breite des Pneus. Beispiel: Ein Reifen der Dimension 175/70 R 13 besitzt eine Breite von 175 mm, die Flankenhöhe beträgt 70 % der Breite, die letzten beiden Ziffern bezeichnen die Zollgröße (international).

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Radbefestigung
Bei den Radbefestigungen unterscheidet man zwischen Kegelbund- und Kugelbundradschrauben bzw. Muttern.
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Radialreifen

Innerhalb der Karkasse liegen die gummierten Cordfäden in einer oder mehreren Lagen radial, also im rechten Winkel zur Laufrichtung. Davor waren Diagonalreifen üblich.

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Radlast

Das Gewicht des Fahrzeugs, das auf dem Reifen lastet.

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Radnabenbohrung bei Alufelgen
Das ist die mittige Bohrung, mit der die Felge auf den Randflansch aufgesteckt wird.
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Radschüssel
Die Radschüssel ist das Bindeglied zwischen Felge und Radnabe.
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RBL / RB / BL
Raised Black Letter = Erhabene Schwarze Schrift.
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Recamic Karkassenbezeichnung

M= Michelin-Karkasse
Z= Andere Hersteller ausser Michelin
1= Markenhersteller noch nicht Runderneuert
2= Markenhersteller bereits Runderneuert

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Regroovable

Regroovable "nachschneidbar".

Ist auf einer Reifenflanke der Begriff "regroovable" einvulkanisiert, so bedeutet dies, dass der Reifen nachgeschnitten werden kann. D.h. die Profilrillen können bis zum Profilgrund vertieft werden. Auf Pkw-Reifen wird man dieses Wort nicht entdecken können, denn der Gebrauch nachgeschnittener Pkw- und Zweiradreifen ist gesetzlich untersagt.

Für Nutzfahrzeugreifen hingegen kann das professionelle Nachschneiden der Profilrillen eine deutliche Verlängerung des Reifenlebens bedeuten. Die Reifenhersteller haben dies bei der Konstruktion der Reifen berücksichtigt, und das Nachschneiden der Profile durch den Fachmann ist nur nach ihren Anweisungen zulässig.

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Reifen-Luftdruck-Tabelle für PKW

Unter diesem Link können Sie sich die Luftdrucktabelle für Pkw-Reifen von Conti herunterladen.

Luftdrucktabelle

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Reifenalter
siehe DOT, siehe auch "Wie alt darf ein Reifen sein".
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Reifendruck
s. Fülldruck.
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Reifenfreigabe
Wer umrüstet muss eintragen! TÜV und Zulassungsstellen erlauben für jedes Fahrzeug von der Originalbestückung abweichende Reifen-/Felgenkombinationen. Um nicht die Zulassung und damit auch den Versicherungsschutz zu verlieren, müssen Umrüstungen auch eingetragen werden.

Einfach das Freigabe-Formular downloaden, ausfüllen und per Fax an den Hersteller schicken.

Das Formular finden Sie unter "Formular zur Reifenfreigabe".

Keine Freigabemöglichkeit für Low-Budget-Reifen!!!

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Reifengröße

Die auf den Flanken angebrachten Bezeichnungen enthalten neben Angaben über Herstellungsdatum und Reifentyp auch Größenbezeichnungen: 175/70 R 13 T bedeutet eine Reifenbreite von 175 mm und ein Höhe-Breite-Verhältnis von 0,7 : 1. Das R steht für Radialbauweise, 13 ist der Felgendurchmesser in Zoll und T der Geschwindigkeitsindex.

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Reifenkennzeichnung: „S“

Ab Oktober 2009 müssen Reifen neue Geräuschgrenzwerte einhalten.

In der Richtlinie ECE-R 117 hat die EU Grenzwerte für das Abrollgeräusch von Reifen festgelegt. Reifen, die diese Grenzwerte erfüllen, tragen als Kennzeichnung ein „S“ (für „Sound“) auf der Reifenflanke (im Anschluss an die Genehmigungsnummer).Nach einer Meldung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk wird die Bundesregierung die ECE-R 117 ohne Abstriche umsetzen. Damit ist ab einem bestimmten Termin untersagt, Reifen ohne diese Kennzeichnung zu verkaufen. Diese Termine lauten im einzelnen:

· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbereite bis 185 Millimeter: ab 1. Oktober 2009

· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite von 185 bis 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2010

· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite über 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2011

Der BRV weist darauf hin, dass diese Fristen Auswirkungen auf die Bestandshaltung haben. Betriebe sollten ihre Bestände an Pkw-Reifen (zuerst mit einer Querschnittsbereite unter 185 Millimeter) analysieren, da Reifen dieser Kategorien ohne S-Kennzeichnung nur noch bis 30. September 2009 verkauft werden können.

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Reifenlabel
Das Reifenlabel ist eine Kennzeichnung für Kraftfahrzeugreifen. Hersteller von Reifen für PKWs sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge müssen ab 1. November 2012 den Kraftstoffverbrauch, die Nasshaftung und die Geräuschklassifizierung des Produktes anhand eines Aufklebers oder eines Etiketts angeben. Diese Informationen müssen ebenfalls im technischen Werbematerial aufgeführt werden. Das Reifenlabel wird eine Klassifizierung beginnend mit der besten (grüne Kategorie „A“) bis zur schlechtesten Leistung (rote Kategorie „G“) verwenden.

Diese Initiative resultiert aus einem Vorschlag der EU-Kommission von 2008. Sie ist Teil des Aktionsplans für Energieeffizienz, der die Energieleistung von Produkten, Gebäuden und Dienstleistungen verbessern soll, um den Energieverbrauch bis 2020 um 20% zu reduzieren. Die EU hat bereits ein System für die Kennzeichnung von Elektro-Haushaltsgeräten wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Fernseher geschaffen, um die Europäer besser über die Höhe ihres Energieverbrauchs zu informieren. (Quelle: Europäische Kommission)

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Reifenpannen

Bei qualitativ hochwertigen Gürtelreifen kündigt sich ein Defekt in der Regel vorher an. Die Profilblöcke knallen in das Radhaus und das Fahrverhalten wirkt schwammig.
Selbst bei einem schlagartigen Druckverlust ist eine hektische Reaktion immer die schlechteste Lösung und auf keinen Fall sollte das Fahrzeug brutal abgebremst werden. Das Fahrzeug sollte vielmehr durch ein gefühlvolles Gegenlenken auf der Straße gehalten werden. Zum Anhalten das Fahrzeug auskuppeln und eventuell sanft abbremsen. Ggf. bis zu einer geeigneten Stelle weiterrollen lassen. Spätestens bei Stillstand die Warnblinkanlage einschalten und das Warndreieck aufstellen.

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Reifenschäden

Fast 100% aller Reifenschäden sind auf unsachgemäßen Umgang mit den Reifen zurückzuführen.
Eine regelmäßige Sichtkontrolle kann frühzeitig Schäden aufzeigen.

Die Ursache der häufigsten Defekte:

  • Zu geringer Luftdruck
  • Falsches Lagern der Reifen
  • Beschädigung durch Hindernisse (z.B. Bordsteinkanten)
  • Beschädigung durch Fremdkörper
  • Beschädigung durch Hochdruckreiniger
  • Beschädigung durch Öl und Kraftstoff
  • Montagefehler
  • Überalterung
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Reifentyp

S Sommer
W Winter
G Ganzjahres
O Offroad
L LLKW / LKW / C-Decke
M Motorrad / Quad / ATV
D Dragster
B Big / Landwirtschaft / EM
R Rille / Schubbkarre

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Reinforced / RF / XL
Verstärkte PKW Reifen. z.B. Van oder Kleintransporter
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Remix

Original Werksrunderneuerte Michelin Reifen.

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Retread / Runderneuerung

Retread bedeutet "runderneuert". Als Runderneuerung bezeichnet man das Aufbringen eines neuen Laufstreifens auf einen alten Reifen.

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RFT

Bridgestone Notlauf-Reifen.

siehe Runflat.

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RO1
Reifenmodelle für die AUDI QUATTRO Fahrzeuge.
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ROF

Run On Flat / Notlauf-Reifen.

siehe Runflat

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Rollwiderstand

Durch die Verformung (Walkarbeit) des Reifens entsteht Rollwiderstand. Konstruktionsziel ist es, einen möglichst geringen Rollwiderstand und somit einen geringeren Benzinverbrauch zu erreichen.

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RPB (Rim Protection Bar) Felgenschutzsystem
Das spezielle Felgenschutzsystem von YOKOHAMA.

Dieser feste Gummiwulst vor dem Felgenrand schützt die wertvollen Felgen wirkungsvoll vor Gegenständen auf der Fahrbahn, beim Einparken und vor unliebsamen Bordsteinkontakten. Technik, die höchste Zuverlässigkeit bedeutet und immer mitfährt.

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RSA

Republik Süd Afrika – Hergestellt in Südafrika

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Runflat

Reifen mit Notlauf-Eigenschaft. Jeder Hersteller benutzt hier seine eigene Kennung:

Bridgestone RFT ( Run Flat Tire )
Continental SSR ( Self Supporting Runflat Tire )
Dunlop DSST oder ROF ( Dunlop Self Supporting Technology oder Run On Flat )
Goodyear EMT ( Extended Mobility Tires )
Pirelli Eufori@
Michelin ZP ( Zero Pressure )

Sicherheitshinweis:
Notlauf-Reifen dürfen ausschließlich nur auf dafür freigegebenen Fahrzeugen eingesetzt werden. Diese müssen mit einem funktionierenden Luftdruck-warnsystem ausgestattet sein.Die maximale Distanz von 80 km und die maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h dürfen im Pannenfall nicht überschritten werden.

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RWL / RW
raised white letter / erhabene weiße Schrift
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RWLS

Raised White Letter Size (Weißer erhabener Schriftzug)

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RWN (Reifen-Werk-Nord)

Die Kürzel der Karkassenbezeichnung zB.: G-ZA65, M-ZA65, E-ZA65 und K-ZA65 haben folgendes zu bedeuten:

G= Goodway Laufstreifen, M=Midas Laufstreifen, E=Egli Laufstreifen, K=Kraiburg Laufstreifen

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S1
Mit S1 gekennzeichnete Reifen sind für Peugeot entwickelt worden.
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Sägezahnbildung

Eine ungleichmäßige Abnutzung der Schulter-Profilblöcke führt zu einer Sägezahnbildung und einem Ansteigen des Geräuschpegels.

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SÄMM + HEISS Karkassenbezeichnung (FV-KK, 1B-KK, NV-KK).
FV-KK – Nur Markenkarkassen, nicht älter als 7 Jahre / maximal 1 Reparaturpflaster in der Lauffläche.
1B-KK – Marken- und Nichtmarkenkarkasse, nicht älter als 7 Jahre, max 2 Reparaturpflaster.
NV-KK – Marken- und Nichtmarkenkarkasse, nicht älter als 9 Jahre, max. 3 Reparaturstellen, max. 2 x runderneuert.

Markenkarkassen sind: Michelin, Conti, Bridgestone, Fulda, Pirelli ab DOT02, Firestone, Goodyear, Semperit, Kumho, Hankook, Taurus

Nichtmarken-KK: z.B. Teamstar, Sava, Triangle, Aelous etc.
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Schlupf

Bezeichnet die Relativbewegung zwischen Fahrzeuggeschwindigkeit und Reifen-Umfangsgeschwindigkeit. 100 % Schlupf: Ein Rad dreht durch oder blockiert.

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Schneeflockensymbol

Neuer Standard der Industrie zur einfachen Identifizierung von Reifen mit geprüften Wintereigenschaften. Mit der offiziellen Stempelung – die nur in Kombination mit der M+S-Markierung erfolgt – wird eine klare Abgrenzung zu M+S-markierten Sommer- bzw. Ganzjahresreifen erreicht.

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Schneeketten

Bei extremen Schnee- und Streckenbedingungen, die auch mit Winterreifen nicht mehr zu bewältigen sind, bieten Schneeketten die Möglichkeit, ans Ziel zu gelangen.

Zehn Schneeketten-Tipps:

  1. Bei etlichen Breitreifen-Größen ist aus Platzgründen keine Kettenmontage möglich.
  2. Vor dem Kauf darauf achten, dass die Kettengröße mit der tatsächlichen Bereifung und der Felge kombinierbar ist. 
  3. Kettenmontage auf jeden Fall zu Hause üben. 
  4. Vorsicht bei der Kombination von Ketten und Leichtmetallrädern. Bei manchen Kettentypen ist eine Beschädigung der Felge möglich. 
  5. Ketten immer auf die Antriebsräder montieren, bei Allradantrieb in der Regel auf die Vorderräder. Im Zweifel beim Fahrzeughersteller anfragen. 
  6. Beim Fahren mit Ketten haben die kettenlosen Räder erheblich weniger Seitenführung und blockieren beim Bremsen früher. 
  7. Mit Ketten die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. 
  8. Auf schneefreier Fahrbahn die Ketten möglichst sofort demontieren. 
  9. Nach Gebrauch die Ketten mit heißem Wasser abspülen und trocknen lassen (auch Edelstahlprodukte). 
  10. Für teure Ketten lohnt eine Reparatur beim Hersteller. Außerdem lassen sie sich auch auf andere Reifengröße anpassen.
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Schnelllauffestigkeit

Die auf die Reifen wirkende Zentrifugalbeschleunigung ist extrem – bei 200 km/h beispielsweise beträgt sie die tausendfache Erdbeschleunigung. Deshalb beschichten die Hersteller den Gürtelcord mit Kautschuk, um später einen festen Verbund mit dem Gummi zu erreichen. Die Stahlgürtel werden außerdem mit mehreren Nylonabdeckungen versehen.

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Seitenschlag

Eine Unwucht an den Rädern von 10g wirkt durch die Fliehkraft bei einer Geschwindigkeit von 100km/h wie 2,5kg. Bei 200km/h sind es schon 10kg. Es werden dadurch Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig beansprucht. Deshalb sollte bei der Montage nicht auf ein Auswuchten verzichtet werden.
Bei geschwindigkeitsabhängigen Schwingungen oder Wackeln des Lenkrads sollten die Räder neu ausgewuchtet werden.

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Seitenwand-Kennzeichnung

Auf der Seitenwand findet man alle Angaben zum Reifen. Z.B. sind dort Angaben zu Größe, Typ, Herstellerdatum und Geschwindigkeitsklasse zu finden.

Eine Reifenbezeichnung hat direkt mit der Seitenwand zu tun. Hier ist die Höhe des Reifens im Verhältnis zur Reifenbreite gemeint. Bei der Bezeichnung 195/70 . gibt die 70 an, dass die Höhe der Reifenflanke 70 Prozent der Reifenbreite beträgt. Man redet dann von einem 70er Reifen.

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Set
Reifen inkl. Schlauch
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Silica

Die gefällte Kieselsäure Silica ermöglicht in Verbindung mit einer speziellen Kautschuksorte einen um bis zu 20 % verringerten Rollwiderstand, ein gutes Nässeverhalten und eine hohe Laufleistung.

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SIT

SIT vereinfacht die Montage: Continental brachte als Erster mit der SIT-Konstruktion (Snap in Tyre) die 1. große Innovation aus dem SE Reifen Bereich.

Patentrezept für echte Zeitersparnis. Die patentierte SIT Konstruktion – Snap-In-Tyre – kommt ohne lose Felgenteile aus. Als Resultat stehen ein optimaler Felgensitz, Kosteneinsparung durch Verzicht auf lose Teile sowie eine einfache und schnelle Montage.

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Slicks

Profilloser Rennreifen.

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Sommerreifen

Ein Reifen für trockene Straßen, hohe Temperaturen, relativ hohe bis sehr hohe Geschwindigkeiten mit entsprechenden Temperaturbelastungen sowie feuchte und nasse Fahrbahnen.

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Spikes
Spikes (Nägel) dienen als mechanische Traktionshilfe am Reifen.
Da Spikes-Reifen die Strassenoberflächen stark abnutzen, sind sie in Deutschland seit 1975 mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge Rettungsdienst), verboten. In den Nachbarländern Österreich und der Schweiz dürfen Spikes-Reifen jedoch zu bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden.

Rechtslage für bespikte Reifen
Österreich:
Spikereifen sind in Österreich von Anfang Oktober bis Ende Mai unter folgenden Bedingungen erlaubt:
Fahrzeuge bis 3,5 t und Anhänger bis 1,8 t Achslast
Montage auf allen Radpositionen
Maximale Spikelänge über Profil: 2 mm
Amtlicher Spikeaufkleber am Heck des Fahrzeuges
Höchstgeschwindigkeit außerorts 80 km/h
Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 100 km/h

Deutschland:
Spikereifen sind in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt.

Eine Ausnahmegenehmigung kann nach § 70 StVZO von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden nach Ermessen erteilt werden. In der Regel wird diese nur für Spezialfahrzeuge (Rettungsdienste, technisches Hilfswerk, …) erteilt.

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Spur

Abstand zwischen den Reifenmitten einer Achse. Kann zwischen Vorder- und Hinterachse differieren.

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SSR

Self Supporting Runflat / Notlauf-Reifen

siehe Runflat

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Standard
Dieses Produkt ist ein Standardprodukt und gilt nicht als Premiummarke. Es bietet dem Anwender einen zufriedenstellenden Nutzen und ist im unteren Preissegment angesiedelt. Oftmals sind diese Artikel Importe aus Fernost.
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Stern Markierung
Stern vor dem Hersteller sagt aus, dass es sich um einen "Auslauf" Reifen handelt, d. h. dieser Reifen wird von der Industrie in Zukunft nicht mehr produziert. Es könnten also auch ältere DOT (Herstellungsdatum) sein.

Stern nach der Reifenbezeichnung. Es handelt sich um einen Reifen speziell für BMW Fahrzeuge.

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Studdable
STUDDABLE = Bespikebar
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STUDDED (Reifen mit Spikes)
STUDDED = Bespickt. Bei vereisten Oberflächen oder bei Fahrten im Tiefschnee werden oft Spikes-Reifen (vom engl.: ’spike‘ = Nägel oder Spitzen) eingesetzt. Bei dieser Reifenart werden kleine Metall- oder Stahlstifte am Reifen befestigt. Da Spikes-Reifen die Strassenoberflächen stark abnutzen, sind sie in Deutschland, mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge Rettungsdienst), verboten. In den Nachbarländern Österreich und der Schweiz dürfen Spikes-Reifen jedoch zu bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden.
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Sturz

Unter Sturz versteht man die Neigung eines Rades bzw. seiner Mittellinie gegenüber der Senkrechten zur Fahrbahn. Ist das Rad oben nach außen geneigt, dann ist der Sturz positiv (+); bei oberer Neigung des Rades nach innen ist der Sturz negativ (-). Dadurch werden die Reifenaufstandsflächen einseitig (innen oder außen) belastet, wodurch sich die Tragfähigkeit der Reifen reduziert.

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SUV
Sport Utility Vehicle z.B. Toyota Rav4, BMW X5….
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SW
Single white / schmale weiße Seitenwand
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Symbol

Versehen mit dem “Severe Snow”-Symbol (Scheeflocke mit Berg), der offziellen Einstufung für die Verwendbarkeit unter schweren Schneebedingungen.

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TD
Bezeichnung für revolutionäres Denloc-Sicherheitssystem mit Notlaufeigenschaften. Felgen in mm-Abmessungen.
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Teilegutachten
Besteht für eine Felge ein Teilegutachten, ist die Felge nach § 19 StVZO eintragungspflichtig. Ein amtlich anerkannter Sachverständiger bzw. TÜV-Prüfer muss das Fahrzeug auf eventuell notwendige Karosseriearbeiten überprüfen, da meist auf größere und breitere Rad-/Reifenkombinationen umgerüstet wird.
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Tiefbettfelge

Fälschlicherweise werden angebotene Leichtmetallräder mit breitem Außenrand als Tiefbettfelge bezeichnet. Die Beschreibung bezieht sich aber auf eine Form mit tief liegenden Felgenboden, der seinerseits mit der Radschüssel oder dem Felgenstern verbunden ist.

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TL
Tubeless – schlauchlos
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Tragfähigkeits- / Lastindex

Eine mehrstellige Zahl auf der Reifenflanke, der so genannte "Load-Index", gibt Auskunft über die Tragfähigkeit, die je nach Fahrzeuggewicht bei gleicher Reifengröße variiert – zum Beispiel für Kleinwagen, Mittelklasselimousinen oder Transporter.

Siehe auch Lastindex

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Tread-Wear-Indikator TWI

Auf dem Profilgrund der Lauffläche sind Abriebindikatoren integriert und bilden bei 1,6 mm Restprofiltiefe im Profilgrund schmale, durchgehende Stege. Die Lage dieser Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand – je nach Reifenhersteller – durch Dreiecke, die Buchstabenkombination TWI (Tread-Wear-Indikator) oder kleine Firmensymbole gekennzeichnet.

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TRUST bzw. TRUST-PLUS

Eine elektronische Regelung im Smart sorgt dafür dass, das Fahrzeug nicht ausbricht (Entspricht etwa einem Fahrzeug mit ASR oder ESP).

Wenn man zum Beispiel auf einer verschneiten Straße in eine Kurve hineinfährt und Gas gibt, obwohl die Reifen keinen richtigen Grip haben, regelt Trust plus die Motorleistung auf ein der Spurhaltung verträgliches Maß herunter.

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TT

Schlauch-Typ

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Überalterung

Jeder Reifen altert. Durch physikalische und chemische Prozesse wird die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt. Reifen, die älter als 10 Jahre sind, sollten ersetzt werden.

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Übersteuern

Fahrverhalten, bei dem die Hinterreifen vor den Vorderreifen die Haftung verlieren: Das Auto bricht mit dem Heck aus und dreht sich im Kurvensinne ein.

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ULW
Ultra-Leicht-Bauweise nur für VW und Audi Fahrzeuge
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Umrechnungstabelle Zoll – mm
Umrechnungstabelle Zoll – mm
 
Zoll-Größe mm-Größe Index
 
19x 7.00-8 175/75-8 20N
19x 8.00-8 205/65-8 24N
21×10.00-8 245/65-8 37N
 
20×10.00-9 215/50-9 50N
20×11.00-9 255/55-9 38N
22×10.00-9 255/65-9 56N
 
18x 8.00-10 195/50-10 42N
18.5x 6.00-10 165/70-10 27N
21x 7.00-10 175/70-10 42N
18×10.00-10 225/40-10 34N
22×10.00-10 255/60-10 55N
 
25x 8.00-12 185/88-12 40N
25×10.00-12 270/60-12 50N
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Umrüsttabelle Landwirtschaftsreifen

Link zur Datei: Umrüsttabelle

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Untersteuern

Fahrverhalten, bei dem die Vorderreifen vor den Hinterreifen die Haftung verlieren: Das Auto rutscht geradeaus in tangentialer Richtung zum Kurvenradius.

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Unwucht

Bereits minimale Schwankungen in der Materialdichte oder andere Einflüsse können geringfügige Ungleichgewichte innerhalb des Reifens bewirken. Bei der Drehbewegung entstehen dadurch Unwuchten, die durch Gegengewichte an der Felge ausgeglichen werden können.

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Ventil
Man unterscheidet zwei Arten von Ventilen:

  • Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten.
  • Schraubenventile, die zum Abdichten einen Dichtring verwenden.

Achtung:
Ventile sind sehr empfindlich gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Deshalb sollte das Ventilkäppchen immer fest aufgeschraubt sein.

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Ventilabriss

Ein Ventilabriss führt zu einem sofortigen Druckverlust im Reifen.

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Verschleiß

Der Verschleiß ist von der Reifenalterung und vom Fahrbetrieb abhängig. Die Reifenhaltbarkeit wird vom Fahrstil, der Beladung des Fahrzeugs, den Streckenverhältnissen und der Pflege (Luftdruck) bestimmt. Bei gleichem Fahrzeug- und Reifentyp sind Leistungsdifferenzen von einigen tausend Kilometern möglich.

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Verzahnungseffekt

Damit sich Winterreifen förmlich in den Schnee "beißen", verfügen sie über lamellenartige Kanten und Rillen, die den Schnee zu einer "Zahnschiene" pressen. So entsteht eine Verzahnung von Reifen und Fahrbahn.

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Vmax
Hochgeschwindigkeits-Variante, speziell für Tuning-Modelle
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Walkarbeit

Das periodische Einfedern des Reifens bewirkt seine Verformung ( Walkarbeit), die Hitze freisetzt und Rollwiderstand verursacht. Ist der Luftdruck zu gering, überhitzt der Reifen durch ein zu hohes Maß an Walkarbeit.

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Wie alt darf ein Reifen sein?

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) vertritt die Meinung, dass sachgemäß gelagerte Reifen maximal fünf Jahre ihre vollen Gebrauchswerteigenschaften behalten und so lange auch unbedenklich verkauft und montiert werden können. Dies hätten die Reifenhersteller rechtsverbindlich gegenüber dem BRV erklärt.

Reifenalter (technisch und juristisch*)

Bis zu 3 Jahren gilt ein Reifen als "Fabrikneu"
Bis zu 5 Jahren gilt ein Reifen als "Neu"
(max. 5 Jahre Beibehaltung der vollen Gebrauchswerteigenschaften bei vorschriftsmäßiger Lagerung.)
-Verkauf und Montage technisch unbedenklich-

* aktuelles Statement des BRV-Justiziars vom Januar 2003


In Tyre24 werden Reifen nach 3 Jahren als DOT Ware gekennzeichnet.

Siehe auch unter Auslauf Reifen.

Verantwortungsbewusste Autofahrer sollten ihre montierten Reifen von Zeit zu Zeit einer Alterskontrolle unterwerfen. Hier empfiehlt die Industrie: nach zehn Jahren sollte Schluss sein! Pkw-Reifen, die älter sind, sollten grundsätzlich nur noch benutzt werden, wenn sie vorher ständig unter normalen Bedingungen im Einsatz waren. Und sie sollten auch nicht mehr umgesteckt, sondern nur noch im laufenden Betrieb abgefahren werden.

Die Zehn-Jahres-Regel gilt allerdings nur für Pkw. Reifen an Wohnwagen, Anhängern oder anderen sogenannten Standfahrzeugen, die unter Druck bzw. einer dauernden Belastung nicht regelmäßig bewegt werden, altern schneller. Grundsätzlich gilt hier: Nach längeren Standzeiten und vor Reisen müssen Reifen und Ersatzrad auf Funktionstauglichkeit geprüft werden.

Für Gespanne/Kombinationen aus Pkw (oder anderen mehrspurigen Kraftfahrzeugen mit zulässigem Gesamtgewicht bis zu 3,5 t) mit Anhänger, die nach § 18 StVO eine 100 km/h-Zulassung besitzen, schreibt der Gesetzgeber als Höchstalter für die Reifen des Anhängers bindend sechs Jahre vor. Der BRV empfiehlt, auch Reifen an anderen Fahrzeugen der Kategorie "Standfahrzeuge" sowie Ersatzreifen nach sechs, spätestens jedoch nach acht Jahren auf jeden Fall zu ersetzen.

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Winterreifen

Neben einem speziellen Profil mit Lamellen und einer größeren Zahl von Negativ-Blöcken für gute Bodenhaftung bestehen Winterreifen aus speziellen Kautschukmischungen, damit die Lauffläche nicht bei kalten Temperaturen verhärtet.

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WLT
White letter / weiße Buchstaben
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WSS
White Sidewall Size (Weiße Seitenwand)
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WW
White Wall (Weiße Seitenwand)
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XL
Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit (XL, EXTRA LOAD, RF)
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Zoll
Zoll ist eine amerikanische Maßeinheit für Entfernung.
1 Zoll           = 25,4 Millimeter
1 Millimeter   = 0,03937 Zoll
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ZP
Michelin Notlauf-Reifen
siehe auch Runflat.
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Zusatzmarkierung M/C
Die Zusatzmarkierung M/C steht für Motorcycle und muss spätestens ab Mai 2003 auf Motorrad- und Rollerreifen mit Durchmesser 13 Zoll bis 19 Zoll aufgebracht sein.
Dies ist notwendig, um Verwechslungen und Fehlmontagen von Motorradreifen auf Felgen eines anderen Fahrzeugs (z.B. PKW) zu vermeiden.
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Wichtiger Hinweis

Trotz gleicher Profilbezeichnung kann sich, je nach Größe, die Laufflächenausführung unterscheiden!

Beim Erwerb von neuen Reifen muss darauf geachtet werden, dass die neuen Reifen mind. den Buchstaben der Referenzgeschwindigkeit tragen, der in den Fahrzeugpapieren vermerkt ist.

Neue Reifen dürfen jederzeit einen Geschwindigkeitsbuchstaben haben der eine höhere Referenzgeschwindigkeit aufweißt, ein Geschwindigkeitsbuchstabe der jedoch unterhalb der Referenzgeschwindigkeit als in den Fahrzeugpapieren angegeben liegt, ist nicht erlaubt!!
Bei Winterreifen ist es möglich Reifen mit anderen Geschwindigkeitssymbolen zu fahren, die aber im Fahrzeugschein eingetragen sein müssen.

Die zulässigen Reifengrößen für Ihr Fahrzeug finden Sie im Fahrzeugschein unter Ziff. 20 bis 23. Evtl. stehen unter Ziff.33 noch weitere Reifengrößen oder spezielle Empfehlungen (Reifenhersteller, Profilausführungen). Falls Sie aufgrund der vielen Auswahlmöglichkeiten im Fahrzeugschein sich nicht sicher sind welche Reifengröße Sie benötigen, dann genügt auch ein Blick auf die Seitenwandbeschriftung Ihrer "jetzigen" Reifen auf dem Fahrzeug.

Neue Fahrzeugpapiere
Ab 01.10.2005 werden alle Neuzulassungen und Unmeldungen auf die neue Fahrzeug-Papiere umgestellt.
Für den Rad/Räder Umrüstung benötigen Sie folgende technische Daten aus ZUB I (Zulassungsbescheinigung Teil I):

HSN 2.1 (vier Ziffern)
TSN 2.2 (ohne Leerzeichen)
Farzeughersteller: 2
Fahrzeugtyp: D.1
Höchstgeschwindigkeit: T
Zulässige Achslasten vo+hi 7.1 und 7.2
Mögliche Reifendimensionen vo+hi: 15.1 und 15.2 (Erstausrüstung)

Weitere Reifendimensionen finden Sie in CoC ( Certification of Conformity – EWG Übereinstimmungserklärung) unter Ziffer 32 und 50.